Tristkogel | © Thorsten Günthert
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Tristkogel & Gamshag

Aussichtsreiche Gipfelrunde im Talschluss

Wer zum Wandern ins Glemmtal kommt sollte Tristkogel und Gamshag auf seine Liste setzen. Abwechslungsreiches Gelände, zwei traumhafte Panoramagipfel und ein wildromantischer Bergsee lassen das Wanderer-Herz höher schlagen.

Wann immer wir in Saalbach unterwegs sind gehört ein Ausflug in den Talschluss zum festen Programm. Gerade bei kurzen Aufenthalten ist es uns immer wichtig, möglichst viel der traumhaften Gegend genießen zu können. Und bei der Wanderung über Tristkogel und Gamshag ist genau dies der Fall.

Gemütlicher Start mit dem Talschlusszug
Wir starten am Wanderparkplatz am Ortsausgang von Lengau. Mit dem Talschlusszug geht es hinauf zur Lindingalm. Wer mag, kann natürlich auch die rund 2 km zu Fuß zurücklegen. Für den Aufstieg haben wir uns für den Weg über die Ossmannalm entschieden. Bis zur Alm steigt der breite Forstweg nur mäßig an. An der Alm geht der Weg in einen Wanderpfad über. Über saftig grüne Bergwiesen gelangen wir ins Saaljoch. Von hier ist das Gipfelkreuz am Tristkogel schon zu sehen. Der Weg führt auf dem breiten Grasrücken links an den Fuß des Tristkogels. 

Steil hinauf zum Tristkogel
Wir entscheiden uns für den Direktanstieg. Auf einem steilen Pfad geht es hoch zum Gipfel. Etwas schwindelfrei muss man am Grat schon sein. Alternativ kann der Direktanstieg umgangen werden und der Tristkogel von der Rückseite in Angriff genommen werden. Der Tristkogel mit seinem formschönen Metallkreuz ist immer eine Wanderung wert. Fotografen kommen hier oben voll und ganz auf ihre Kosten. Vom Tristkogel geht es erstmal wieder bergab. Das nächste Ziel ist der wildromantische Hochtorsee. Selbst an schönen Sommertagen ist hier meist nicht allzu viel Betrieb. 

Traumpanorama vom Gamshag
Vom Hochtorsee ist es nicht mehr weit auf den Gamshag. Auf direktem Weg ist der Gipfel unproblematisch erreichbar. Das Panorama am Gipfel ist einzigartig. Aus dieser Perspektive ist es ohne Frage die steile Flanke des Geißsteins, die das Bild bestimmt. Das Panorama reicht vom Wilden Kaiser bis in die Hohen Tauern. Wäre der Abstieg nicht noch so weit, würden wir noch länger bleiben! Gleiches gilt für den Hochtorsee. Dennoch, die Zeit für ein erfrischendes Fußbad sollte man sich nehmen. 

Einkehr auf der Lindlingalm
Für den Abstieg haben wir die Route durch die Saalwände gewählt. Das relativ steile Gelände ist ein idealer Tummelplatz für Gämsen. Nicht selten kann man mit etwas  Glück und Ruhe welche entdecken. Wir waren, wie fast immer, im Zwiespalt, ob wir den letzten Talschlusszug zurück nach Lengau nehmen, oder noch auf einen Absacker in der Lindingalm einkehren. Wir haben uns für die zweite Option entschieden und nach der Einkehr den Weg nach Lengau zu Fuß zurückgelegt.

Das Schönste am Talschluss sind die abwechslungsreichen Möglichkeiten. Während die Freizeitangebote rund um die Lindingalm viele Erholungssuchende anziehen, ist der Trubel bereits nach ein paar Metern bergauf schnell vergessen. 

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