Die Qual der Wahl | © Edith Danzer
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(K)eine Qual der (Ski)Wahl

Die Verleih-Flatline bietet den perfekten Ski für einen Tag im Schnee

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist eines der abwechslungsreichsten Skigebiete der Alpen. Ob Pistenzwerg, Anfänger, Racer, Freerider, Parkshredder oder Tourenskisportler. 270 Pistenkilometer und ein Eldorado an unberührtern Tiefschneehängen sorgen im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn dafür, dass „Langeweile“ ein Fremdwort ist.

Für jedes Terrain gibt es natürlich auch den perfekten Ski, und so stehe ich vor Antritt meines einwöchigen Skiurlaubs in Saalbach Hinterglemm grübelnd vor meinem überfüllten Kofferraum. Welchen Ski nehme ich bloß mit? Den Racecarver für die perfekt präparierten Pisten? Den Twintip für Freestyle-Action im Snowpark? Aber natürlich brauche ich zum Freeriden auch fette Powder-Latten, sollte es wie versprochen eine Ladung Neuschnee geben...

 

Ich reise mit leichtem Gepäck in Saalbach Hinterglemm an, denn meine Skier blieben für diesen Urlaub im Keller. Mit einem zufriedenen Lächeln betrachte ich die schwer schleppenden Urlauber, die vor dem Hotel ihre alten Skier in den Skiraum verfrachten. Ich marschiere direkt zum nächsten Skiverleih, wo ich meine Flatrate für diese Woche buche. Fast alle Verleiher bieten dieses Service: buche deinen Ski für eine Woche und wechsle, so oft du willst. Und das habe ich vor, denn ich will das gesamte abwechslungsreiche Programm des Skicircus voll auskosten! Und ganz nebenbei blieb dadurch im Kofferraum auch mehr Platz für coolen Skiklamotten.

 

Top-Material für Top-Pisten

Zum Aufwärmen geht es heute ab auf die Piste und die ganze Skicircus-Runde steht auf meinem Programm. Im Skiverleih lasse ich mich mit einem Racecarver der neuesten Generation ausrüsten. Natürlich frisch gewachselt und mit geschärften Kanten. Wenn ich da an meine alten Carver denke, deren Belag schon etwas gräulich schimmert und wo die Kanten eine dezente Rost-Pattina aufweisen, weiß ich jetzt schon, dass meine Entscheidung goldrichtig war! Mit einem dicken Grinsen ziehe ich also über die frisch präparierten Pisten und erkunde die Abfahrten in Saalbach, Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn. Mit brennenden Waden gebe ich abends die Skier wieder im Verleih zurück. Mittlerweile hat es zu schneien begonnen, und den ganzen nächsten Tag soll Frau Holle für frischen Pulverschnee sorgen.

Ab in den Park auf Twintips

Also entscheide ich mich am nächsten Morgen für Freestyle-Skier, denn bei dichtem Schneefall fühl ich mich im Snowpark bestens aufgehoben. Gut beraten und wieder mit neuestem Equipment versorgt, heißt es nun: „Ab in den Park!“ Spielerisch geht’s über den Skiercross, Rails, Boxen und kleinere Kicker. Die Locals shredden ebenso im Park und zeigen mir den einen oder anderen Trick. Die Big-Airs überlasse ich allerdings den Könnern, und tobe mich lieber an den einfacheren Hindernissen aus. Doch selbst das Zusehen, wie sie sich an den riesigen Kickern hinausschrauben, macht unendlich Spaß.

 

Auf Powderlatten durch den Tiefschnee surfen

Für mich steht aber jetzt schon fest, dass es am nächsten Tag richtig fett wird. Denn ich habe mir schon die ultrabreiten Tiefschneeskier für morgen reserviert, und gleich noch einen Freeride-Guide dazu gebucht. Denn der bringt mich sicher und ohne Umwege zu den besten Spots. Natürlich sind mein ABS-Rucksack, Sonde, Schaufel und LVS-Gerät mit dabei, als wir in den ersten unberührten Hang einfahren. Ich kann mir Jubelschreie einfach nicht verkneifen, denn das Gefühl, mit den breiten Skiern über den Schnee zu surfen ist einfach lässig! Spur für Spur versehen wir die Hänge mit unserem Design. Gern nehm ich das Angebot meines Guides an, gleich am nächsten Tag auf Tourenskiern weiter in die Bergwelt von Saalbach Hinterglemm vorzudringen.

 

Earn your Turns - mit Tourenskiern auf den Gipfel

Mein Skiverleih bietet auch dieses Service und so tausche ich dank meiner Flatline wieder die Skier. Diesmal brauche ich natürlich die passenden Tourenskischuhe und Felle dazu, damit ich frei nach dem Motto „earn your turns“ auf den Gipfel aufsteigen kann. Unbeschreiblich ist dieses Gefühl der Freiheit, aus eigener Kraft zum Start der einsamen Tiefschneehänge aufzusteigen. Da macht die Abfahrt gleich noch einmal so viel Spaß! Doch die Muskeln werden nun langsam müde, und so wechsle ich ein letztes Mal mein Equipment.

 

Auf Funcarvern durch die Snowtrails

Spaßige Funcarver sind es diesmal, denn die letzen Tage will ich wie in Kindertagen die Snow-Trails durch die Waldregionen des Skicircus erkunden. Wendig und flink bin ich auf diesen Skiern unterwegs und so machen die kurvigen Trails zwischen den Bäumen richtig Laune. Natürliche Wellen und Steilkurven fordern die Reaktion und Beweglichkeit. Zufrieden lasse ich mich nachmittags auf der Sonnenterrasse einer der 60 Skihütten nieder, um bei Kakao und Kaiserschmarren meine Speicher aufzufüllen. Für mich steht fest: „Meine alten Skier bleiben auch nächstes Mal daheim im Keller, denn mit der Flatline genieße ich die Freiheit, jeden Tag den passenden Ski für dieses abwechslungsreiche Skigebiet zu wählen!“

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