Freeride Action in Saalbach | © saalbach.com, Mirja Geh
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Freeride-News

Atemlose Glücksgefühle im Pulverschnee

Die perfekte Line durch den unberührten Tiefschnee ziehen, das Gelände wie seine Lieblingslektüre lesen und nach schwerelosen Schwüngen und staubenden Schneefontänen unten mit einem glücklichen Grinsen im Gesicht ankommen. Das ist einfach lässig, das ist Feeride!

 

„Easy up - wild down“ ist die Formel zum Tiefschnee-Glück für alle Freerider im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Easy geht es mit 70 hochmodernen Liften mitten hinein in die dadurch bequem erschlossene Welt des Tiefschnees im neuen Freeride-Hotspot der Alpen. Mit weitläufigen Freeride-Routen in allen Schwierigkeitsgraden - von den exponierten Flanken des 2.119 m hohen Wildseeloders bis zu sanften Powder-Hängen in Pistennähe - hat sich Fieberbrunn schon lange bei der Freeride-Weltelite als Wettkampf-Hotspot etabliert. Jahr für Jahr pilgern sie zur „Freeride World Tour“ nach Fieberbrunn, um beim Big Mountain Skiing ihre Meister zu ermitteln.

 

Der Fieberbrunner Berg- und Skiführer Markus Kogler ist Mitveranstalter der „Open Faces“ und „FWT“, wo er auch für die Sicherheit am Berg verantwortlich zeichnet. Als absoluter Experte ist Markus Kogler auch Berater des Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn zum Thema Freeride.

 

Was macht den Skicircus seit dem Zusammenschluss zum Freeride-Hotspot?

Wenn sich Skigebiete über zwei Täler zusammenschließen, ergibt das für Freerider immer perfekte Bedingungen. Durch die Tirol-S wurden viele Hänge erschlossen, die vorher nur mit großer körperlicher Anstrengung befahren werden konnten.

 

Welches Angebot finden Freerider im Skicircus?

Neben den vielen Möglichkeiten, ohne lange Hikes ins freie Gelände zu kommen, bietet der Skicircus auch 15 ausgewiesene Freeride-Routen. Diese Routen werden zwar vor alpinen Gefahren gesichert aber nicht präpariert. Zum Start dieser Routen kommen ab diesem Winter eigene Gates, auf denen man wichtige Informationen zur Variante findet. Auch die beiden Natural-Freeride-Parks am Lärchfilzkogel und bei der Asitzmuldenbahn sind einzigartige Angebote: Die Parks befinden sich im natürlichen, unpräparierten - aber gesicherten - Gelände und sorgen mit den unterschiedlichsten Obstacles für mächtig viel Spaß im Tiefschnee.

 

Safety First - wer ins freie Gelände will, muss auf seine Sicherheit achten. Welche Unterstützung bietet der Skicircus dabei?

Jeder der ins Gelände fährt, ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich und muss sich entsprechend ausrüsten und vorbereiten. An der Streuböden Talstation und, neu ab diesem Winter, am Schattberggipfel finden Freerider Check-Points mit Info-Material, topographische Übersichtskarten für die Tourenplanung und dem Lawinenwarnsystem „Lo.La“. Am Schattberggipfel und am Zielstattlift in Fieberbrunn wurden zusätzlich VS-Suchfelder installiert, die den Umgang mit dem eigenen LVS-Gerät trainieren. Man aktiviert auf diesem Suchfeld bis zu vier der sechs vergrabenen Sender und muss diese innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit seinem eigenen Suchgerät aufspüren und sondieren.

 

Kannst du uns mehr über das von dir entwickelte „Lo-La“-System erzählen?

„Lo-La“ ist ein lokal auf den Skicircus zugeschnittener Lawinenwarnbericht, der in dieser Form erstmals für den Endkunden, also den Freerider, abrufbar ist. Er ersetzt nicht den den amtlichen Bericht der Salzburger Lawinenwarnzentrale, sondern bietet eine Verfeinerung der Warnlage für die Region. So kann der Gast klar und leicht verständlich, mit eindeutiger Verortung des Skicircus auf Salzburger und Tiroler Gebiet, die Lage transparent ablesen. „Lo-La“ wird von Experten vor Ort mit Daten gespeist und ist an den Checkpoints, über Saalbach.com und in der Skicircus App abrufbar.

 

Welche Neuerungen hat sich der Skicircus noch für die Freerider einfallen lassen?

Im Bereich der Schattberg Bergstation wurde eine Freeride-Lounge errichtet. Hier kann man - ganz wie bei einem Lehrpfad - spielerisch sein Wissen bezüglich Exposition, Steilheit oder Warnzeichen abchecken. Guides, die sich mit ihren Gruppen ins freie Gelände bewegen, finden hier auch eine Topo-Karte für die Planung der Route und für Freeride-Camps steht ein eigener Hörsaal zur Verfügung. Auch dem Thema „Respektiere deine Grenzen“ wird hier Platz eingeräumt, und jagdliche Schutzzonen von Wildfütterungen in einer eigenen Karte verzeichnet.

 

Welche Freeride-Events sollte man sich jetzt schon rot im Kalender eintragen?

Am 4. März 2017 ist Fieberbrunn bei der „Freeride World Tour“ wieder Zentrum der internationalen Freeride-Szene und einziger Stopp der Freeride Königsklasse in Deutschland und Österreich. Auch der 3* Juniors-Bewerb wird im Rahmen der „FWT“ wieder am Reiter-Ost stattfinden.

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